Saftiger Orangenkuchen mit ganzer Navel-Orange: Stefanias Rezept

Saftiger Orangenkuchen mit ganzer Navel-Orange, angeschnitten auf einem Holztisch, daneben eine halbierte Orange und Olivenöl

Von Stefania, Avanti Food

Für diesen Orangenkuchen kommt die ganze Orange in den Teig, mitsamt Schale. Genau das macht ihn so saftig und aromatisch, dass er keine Glasur braucht. Gesüßt wird nur mit Honig, Industriezucker brauche ich dafür nicht. Am liebsten backe ich ihn mit Navel-Orangen: Sie haben keine Kerne, schmecken süß mit feiner Säure und ihre Schale duftet herrlich. Sobald die erste Orangenkiste im Haus ist, fragen meine Kinder nach diesem Kuchen.

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  • Menge: 1 Springform (24 cm), ca. 12 Stücke
  • Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • Backzeit: 40 bis 45 Minuten
  • Schwierigkeit: einfach

Zutaten für den Orangenkuchen

Zum Tränken und Verzieren (nach Wunsch): Saft einer halben Orange, 2 Esslöffel Honig, eine zweite Navel-Orange für ein paar dünne Scheiben.

Zubereitung

  1. Vorbereiten: Den Ofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Olivenöl einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  2. Orange pürieren: Die Orange heiß abwaschen, Stielansatz und die beiden Enden abschneiden. Mit Schale in grobe Stücke schneiden und im Standmixer ganz fein pürieren.
  3. Eier aufschlagen: Eier und Salz 3 bis 4 Minuten hell und schaumig schlagen. Den Honig langsam einlaufen lassen und eine weitere Minute schlagen.
  4. Öl und Orange dazu: Das Olivenöl in dünnem Strahl unterschlagen, dann das Orangenpüree kurz unterrühren.
  5. Mehl unterheben: Mehl und Backpulver mischen, darübersieben und nur so lange unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist.
  6. Backen: Den Teig in die Form füllen und 40 bis 45 Minuten backen. Nach etwa 25 Minuten mit Backpapier abdecken, weil Honig schneller bräunt. Mit einem Holzstäbchen prüfen, ob kein Teig mehr kleben bleibt.
  7. Tränken und verzieren: Orangensaft und Honig verrühren. Wer mag, lässt darin ein paar dünne Orangenscheiben 3 bis 4 Minuten sanft köcheln. Den noch warmen Kuchen mit dem Sirup beträufeln, die Scheiben auflegen und den Kuchen in der Form abkühlen lassen.

Stefanias Tipps

  • Nur unbehandelte Orangen: Weil die Schale mitgebacken wird, kommt es auf sie an. Unsere Navel-Orangen sind unbehandelt und ungewachst, die Schale kannst du bedenkenlos verwenden.
  • Richtig fein pürieren: Je feiner das Püree, desto zarter wird der Kuchen. Größere Schalenstücke können leicht herb schmecken.
  • Kurz rühren: Sobald das Mehl drin ist, nur noch unterheben. Zu langes Rühren macht den Kuchen fest.
  • Am nächsten Tag noch besser: Unter einer Kuchenhaube bleibt er 3 bis 4 Tage saftig, und das Orangenaroma wird mit der Zeit noch runder.

Warum eignen sich Navel-Orangen so gut zum Backen?

Navel-Orangen haben keine Kerne und eine aromatische Schale. Du kannst sie deshalb ohne Entkernen komplett pürieren, und der Kuchen bekommt den vollen Orangengeschmack. Außerdem schmecken sie süß mit einer feinen Säure, die den Honig ausgleicht. Unsere Navel-Orangen der Sorte Navelina wachsen in Sizilien und werden erst nach dem Bestellschluss gepflückt.

Frische Navel-Orangen aus Sizilien in einer Holzkiste

Der Bestellschluss ist immer sonntags, und die Saison startet jedes Jahr im November. Den nächsten Bestellschluss siehst du immer aktuell oben im Shop und auf der jeweiligen Produktseite. Wer Orangen und Olivenöl erst einmal kennenlernen möchte, findet beides im Probierpaket Sicilia. Mehr über Sorten, Saison und Lagerung liest du in unserem Ratgeber zu Orangen aus Sizilien.

Häufige Fragen zum Orangenkuchen

Kann ich den Honig ersetzen?

Ja. Ahornsirup funktioniert in gleicher Menge. Mit normalem Zucker nimmst du etwa 150 g. Ich bleibe beim Honig, weil er wunderbar zur Orange passt und den Kuchen länger saftig hält.

Wird der Kuchen durch die Schale bitter?

Nein, wenn du Stielansatz und Enden abschneidest und die Orange sehr fein pürierst. Die Schale gibt dem Kuchen dann nur ein feines, leicht herbes Orangenaroma, wie man es von sizilianischen Orangenkuchen kennt.

Kann ich den Orangenkuchen einfrieren?

Ja, gut verpackt hält er sich eingefroren etwa zwei Monate. Am besten in Stücken einfrieren und bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Hol dir die Navel-Orangen aus Sizilien und ein gutes Olivenöl, und am Sonntagnachmittag duftet die ganze Küche nach Orange. Noch eine Idee für die Orangensaison: unser sizilianischer Orangensalat mit Fenchel.

Über die Autorin: Stefania ist Mutter von zwei Kindern und kocht und backt mit großer Leidenschaft, am liebsten italienisch. Sie arbeitet mit hochwertigen, möglichst natürlichen Zutaten und verzichtet dabei auf Industriezucker. Für sie ist Kochen eine Art, ihrer Familie Liebe zu zeigen, und dafür nimmt sie sich gern Zeit.

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